Unsere Inhaltsstoffe

Das Wohl Ihrer Tiere liegt uns am Herzen. Daher verwenden wir ausschließlich Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau für die Fermentierung unserer hochwertigen Ergänzungsfuttermittel. Den Fermentationsprozess kennt man z.B. von der Milchsäurevergärung beim Sauerkraut. Fermentieren zählt zu den schonendsten Herstellungsverfahren für Lebensmittel und Tierfutter. Dabei werden nicht nur die wertvolle Inhaltstoffe wie Vitamine und Spurenelemente erhalten, es entstehen sogar noch weitere Vitalstoffe. Selbstverständlich verzichten wir bei der Herstellung unserer Ergänzungsfuttermittel komplett auf den Zusatz von Geschmacksverstärkern, Konservierungsmitteln und gentechnisch veränderten Ausgangsstoffen.

In der folgenden Übersicht finden Sie unsere Zutaten von A bis Z aufgelistet:

Aroniabeeren

Aroniabeeren stammen ursprünglich aus Nordamerika. Bereits die indianischen Ureinwohner nutzten ihre Heilkraft. Die dunklen Früchte werden auch Apfelbeeren oder Baumheidelbeeren genannt. Sie ähneln Heidelbeeren, sind als Rosengewächs aber mit den Hagebutten verwandt. Anfang des 20. Jahrhunderts gelangten die Sträucher nach Skandinavien und in den ehemaligen Ostblock. Vor allem in Russland und Polen spielen Aroniabeeren eine wichtige Rolle. In der Volksmedizin werden sie gegen Bluthochdruck, Entzündungen der Harnwege sowie bei Darm- und Hauterkrankungen eingesetzt. Ihre Heilwirkungen wurden durch eine Reihe medizinischer Studien belegt. Wie alle dunklen Beeren enthält Aronia Flavonoide darunter eine Menge Anthocyane. Diese Polyphenole sind nicht nur für die tiefblaue Farbe verantwortlich. Anthocyane gelten als starke Antioxidantien. Sie bewahren die Körperzellen von Mensch und Tier vor den oxydativen Schäden durch sogenannte freie Radikale und beugen damit der Entstehung von Tumoren vor. Aroniabeeren enthalten weit mehr Anthocyane als die ebenfalls sehr gesunden Preiselbeeren, Kirschen oder Blaubeeren (Heidelbeeren) und eine breite Palette an Vitalstoffen. Neben sämtlichen Vitaminen der B-Gruppe enthalten Aroniabeeren nicht nur eine hohe Konzentration an Vitamin A, C, E und K, sondern auch reichlich Mineralien und Spurenelemente wie Calcium, Magnesium, Kalium, Eisen und Zink.

 
Baldrian

Baldrian lindert Magen- und Darmstörungen, wirkt bei Menschen angstlösend. Er beruhigt das vegetative Nervensystem und hilft bei nervös bedingten Einschlafstörungen. Auch Haustieren kann man Baldrianwurzel als Tee oder Pulver verabreichen, um Krämpfe, Verdauungsstörungen und Blähungen zu lindern. Auf Hunde wirkt Baldrian ebenfalls beruhigend. Bei Katzen regt er jedoch den Sexualtrieb an, da seine süßliche Duftnote die Paarungszeit simuliert. Bei Pferden hingegen kann Baldrianwurzel dem Futter beigemengt werden, um nervöse Unruhe, Angstzustände und Schlafstörungen zu lindern. Turnierpferde dürfen Baldrian nicht bekommen, da die Substanz bei Dopingtests anschlagen würde.

 
Beinwell

Beinwell stammt ursprünglich aus Asien und gelangte über Osteuropa auch in unsere Breiten. Schon in der Antike wurde Symphytum officinale – so die botanische Bezeichnung - als Heilpflanze verwendet. Dass gebrochene Knochen schneller zusammenwachsen, wussten bereits die alten Griechen. Der Name geht auf sie zurück, denn „symphytos“ bedeutet zusammenführen. Die volkstümliche Bezeichnung Beinwell deutet ebenfalls auf die Anwendung bei Knochenbrüchen hin. Ihre schmerzlindernden, abschwellenden und entzündungshemmenden Eigenschaften verdankt die Heilpflanze in erster Linie dem Alantoin. Es unterstützt die Neubildung der Zellen, beschleunigt die Regeneration des Gewebes und verbessert die Wundheilung. Zudem ist Beinwell reich an Mineralstoffen (Calcium, Kalium, Phosphor, Silicium), an Spurenelementen, B-Vitaminen sowie Vitamin A und C. Sekundäre Pflanzenstoffe wie Choline, Flavonoide, Gerb- und Schleimstoffe sind weitere heilungsfördernde Inhaltsstoffe. Die eiweißreiche Pflanze war früher als Zusatzfutter für Pferde beliebt. Heute wird davon abgeraten. Da Beinwell leberschädigende und krebserregende Pyrrolizidinalkaloide enthält, sollte die Einnahme auf geringe Dosen und maximal vier Wochen beschränkt werden. Bei leberkranken Menschen oder Tieren muss ganz auf die innerliche Anwendung verzichtet werden. Weder trächtige und laktierende Hündinnen noch Welpen dürfen Beinwellprodukte verabreicht bekommen. Äußerlich angewendet, ist Beinwell weiterhin das Mittel der Wahl bei Knochenbrüchen, Verstauchungen, Prellungen und Zerrungen. Man kann Wickel aus Blättern und Wurzeln herstellen oder Bandagen mit dem abgekochten Beinwell-Sud tränken. Wem das zu aufwändig ist, der greift zu fertigen Tinkturen oder Salben.
Im Garten ist Beinwell als natürlicher Pflanzendünger einsetzbar. Dort ist die toxische Wirkung der Pyrrolizidinalkaloide ausdrücklich gefragt. Gemeinsam mit den ebenfalls reichlich enthaltenen Flavonoiden stärken sie die Abwehrkraft der Pflanze gegen potentielle Fressfeinde. Natürlich kann man den Beinwell selbst ernten und – wie von Brennnesseln gewohnt – als Jauche ansetzen. Das macht Arbeit: Man benötigt für zehn Liter immerhin ein Kilogramm zerkleinerter Blätter, muss täglich rühren, und die Brühe riecht nicht gerade angenehm. Einfacher und weniger zeitaufwändig ist der Einsatz von Fertigdüngern. Besonders so stark zehrende Gewächse wie Tomaten und Gurken profitieren von den Nährstoffen Kalium, Kieselsäure, Phosphat und Stickstoff. Auch für Zimmerpflanzen sind Naturdünger auf Beinwell-Basis zu empfehlen. Als willkommener Nebeneffekt der oben genannten Alkaloide wird die Widerstandsfähigkeit der Topfpflanzen gegen Blattläuse und Spinnmilben gestärkt.

 
Brennessel

Brennnessel: Pfarrer Sebastian Kneipp setzte Brennnesseln kurmäßig zur Linderung von Rheuma und Gelenkschmerzen ein. Das reichlich enthaltene Kalium regt die Nierenfunktion an und hilft gegen Harnwegsinfektionen. Brennnesseln sind eiweiß- und mineralstoffreich. Neben Eisen, Calcium, Magnesium und Silizium (Kieselsäure) enthalten sie Gerbstoffe, Chlorophylle, Carotinoide (Vorstufen von Vitamin A) und mehr Vitamin C als Südfrüchte. Wegen der Fülle an Vitalstoffen verfütterten Landwirte gehackte Brennnesseln früher gerne an Jungtiere. Sie stärken das Immunsystem und werden noch heute als Beifutter in der biologischen Landwirtschaft geschätzt. Überdosierung ist wegen der harntreibenden Wirkung unbedingt zu vermeiden, sonst drohen Nierenschäden. Auf Pferde wirken Brennnesselblätter ebenfalls entwässernd. Auch bei Katzen unterstützen sie die Tätigkeit von Nieren und Blase.

 
Dinkel

Dinkel: benötigt im Gegensatz zum hochgezüchteten Weizen weniger Stickstoffdünger und ist leicht verdaulich. Dinkel im Spelz regt die Darmtätigkeit an und schützt vor Übersäuerung. Als Tierfutter spielt er vor allem in der Pferdezucht eine Rolle, wo er als Haferersatz dienen kann. Da die Pferde das strukturreiche Getreide intensiver kauen müssen, wird Dinkel gut eingespeichelt und damit noch leichter verdaut als Hafer. Zudem enthält er Calcium, Eisen, Magnesium, Phosphor und Spurenelemente.

 
Gerste

Gerste ist reich an Tokotrienol – eine Variante des Vitamin E – und Antioxidantien wie Betaglucan. Dieses bildet im Darm ein Gel, das die Verdauung anregt. Zudem bindet es schädliches LDL-Cholesterin. Gemeinsam mit dem ebenfalls in Gerste enthaltenen Spurenelement Selen können Antioxidantien die Zellen vor Krebs schützen. Im Orient war Gerste von jeher das wichtigste Futtermittel für Pferde. Man kann Gerste gequetscht als Einzelfuttermittel nutzen. Sie eignet sich aber auch ganz hervorragend als Basis für Futtermischungen.

 
Hafer

Hafer ist wie Gerste besonders robust und bestens an unsere kühlen Klimazonen angepasst. Er enthält reichlich Stärke, Eiweiß (12 %), Vitamin B und E, Mineralstoffe (Zink & Mangan) sowie ungesättigte Fettsäuren, darunter einen hohen Anteil an Linolsäure. Diese steigert die Vitalität und Leistungsfähigkeit des Gehirns, wirkt beruhigend auf das Nervensystem und blutdrucksenkend. Hafereigene Antioxidantien – die Saponine – zerstören freie Radikale, beugen damit der Entstehung von Krebszellen vor und stärken die Immunabwehr. Bei nervösen Pferden wird Haferstroh gerne zugefüttert. Zudem soll Hafer vor Koliken schützen, da er einen schützenden Film über die Schleimhaut der Verdauungsorgane legt. Der hohe Anteil an Kieselsäure (Silizium) erhöht die Festigkeit der Knochen und sorgt für ein glänzendes Fell. Besonders mineralstoffreich ist grüner Hafer, der zudem die Blutreinigung fördert und bei Gallenbeschwerden hilft.

 
Hagebutten

Hagebutten: die Früchte der Heckenrose enthalten reichlich Vitamin C – dessen Gehalt beim Trocknen abnimmt – Calcium, Carotinoide (z.B. Lycopin), Flavonoide und Galaktolipide. Hildegard von Bingen empfahl Hagebutten als Stärkungsmittel und bei Erkältungen. Gerbstoffe regen die Verdauung an, Pektin und Schleimstoffe wirken abführend. Die entzündungshemmende Wirkung z.B. bei Harnweginfekten wurde durch klinische Studien belegt. Das Galaktolipid Litozin in Hagebuttenpulver soll Gicht, Arthrose, Rheuma und Gelenkbeschwerden lindern. In Kombination mit Löwenzahn sorgt es bei Hunden und Katzen für Wohlbefinden und Vitalität im Alter. Nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Pferden und Katzen stärken Hagebutten die körpereigenen Abwehrkräfte.

 
Heu

Heu: Pferde brauchen Heu! Sie sind als ehemalige Steppenbewohner auf rohfaserreiches pflanzliches Futter angewiesen, das ihre Verdauung anregt und die Kaumuskulatur stimuliert. Wird zu wenig Raufutter gegeben, drohen Verstopfung, Koliken, Zahnprobleme und Stoffwechselerkrankungen wie die gefürchtete Hufrehe. Davor schützen ausreichende Gaben von qualitativ hochwertigem Heu. Bei Pferden mit Gelenkproblemen kann man Heublumen zufüttern. Äußerlich helfen Umschläge – die neben Kräutermischungen vor allem Heu enthalten – auch bei Katzen mit Problemen des Bewegungsapparates. Für Meerschweinchen und andere Nager sollte gutes Heu als Grundfutter ständig zur Verfügungen stehen.

 
Ingwer

Ingwer enthält Zingiberol, das eine ähnliche chemische Struktur wie Aspirin aufweist. Wie dieses beugt es der Entstehung von Blutgerinseln vor und senkt die Gefahr für Herzinfarkt und Thrombosen. Das Gewürz wirkt appetitanregend, fördert die Verdauung und kann die Immunabwehr stärken. Auch bei Hunden lindern Extrakte aus Ingwerwurzeln Atemwegerkrankungen, Erkältungen und Verdauungsbeschwerden. Die ätherischen Öle im Ingwer unterstützen den Gelenkstoffwechsel und verbessern damit die Geschmeidigkeit des Bewegungsapparats von Pferden.

 
Kapuzinerkresse

Kapuzinerkresse kam im 17. Jahrhundert aus Südamerika nach Europa und war Heilpflanze des Jahres 2013. Blüten und Blätter sind essbar. Sie enthalten reichlich Vitamin C, Carotinoide, Cucurbitacine sowie Flavonoide. Nicht nur Menschen, auch Kaninchen und Meerschweinchen mögen sie gern als Leckerli. Senföl und seine Glykoside sorgen für den leicht scharfen, kapernartigen Geschmack. Als Wundheilmittel tötet Kapuzinerkresse Keime ab. Ihre antibiotische Wirkung bei Bronchitis und Harnweginfektionen wurde in klinischen Studien nachgewiesen. In Salben kann sie Muskelschmerzen lindern und Pigmentflecken mildern.

 
Karotten

Karotten enthalten Vitamin C und reichlich Beta-Carotin als Vorstufe des Vitamin A. Dieses starke Antioxidans stärkt die Sehkraft und schützt vor Makula-Degeneration. Durch die Bildung von Rhodopsin wirken Karotten der Nachtblindheit entgegen, da der purpurfarbene Wirkstoff zum Sehen bei schlechten Lichtverhältnissen benötigt wird. Alpha-Carotin kann vor Lungenkrebs schützen. Gemeinsam senken die Carotinoide das Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen. Eisen fördert die Blutbildung und wirkt wie die Pektine der Karotten leicht stopfend bei Durchfall. Die ätherischen Öle töten krankmachende Bakterien im Darm. Kalium wirkt harntreibend und kann Keime ausschwemmen. Für Meerschweinchen und Kaninchen sind Karotten weit mehr als nur willkommene Leckereien. Vor allem im Winter liefern sie Jungtieren und untergewichtigen Nagern die nötige Energie. Getrocknete Karotten sind auch für Pferde eine energiearme Vitaminbeilage. Sie regen den Appetit an und fördern die Regeneration älterer und schwacher Tiere.

 
Kümmel

Kümmel enthält Calcium, Kalium, Eisen, Magnesium, Phosphor und B-Vitamine (Niacin, B6). Seine ätherischen Öle – genauer gesagt Terpene wie Carvon, Alpha und Beta-Pinen – können Keime abtöten. Das Gewürz wirkt appetitanregend und hilft bei der Verdauung fetter Speisen. Kümmel lindert Blähungen und Krämpfe im Magen-Darmbereich. Das gilt besonders für den empfindlichen Verdauungstrakt von Pferden, bei denen das Gewürz den Appetit anregen soll. Kümmel hilft auch Hunden, Katzen und Kleintieren bei fütterungsbedingten Beschwerden.

 
Labkraut

Das echte Labkraut „Galium verum“ hat so viele Verwandte, dass eine ganze Gattung nach ihm „Galium“ benannt wurde. Die Labkräuter zählen zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) und sind nicht nur in Mitteleuropa verbreitet, sondern über den gesamten eurasischen Raum. Der honigähnliche Duft der krautigen Pflanze lockt eine Vielzahl von Insektenarten an. Labkraut ist eine wichtige Futterpflanze für Bienen und eine ganze Reihe von Schmetterlingen. Volkstümliche Bezeichnungen wie Liebfrauenstroh oder gelbes Käselab tragen weitere Verwendungsmöglichkeiten der vielseitigen Pflanze im Namen. Das Bettstroh sollte übrigens beruhigend wirken und erholsamen Schlaf fördern. Auch die positive Wirkung auf Tiere ist seit altersher bekannt. In katholischen Gegenden kam es an Maria Himmelfahrt in die Kräuterbüschel, wurde nach der Kräuterweihe in die Ställe gehängt oder an die Tiere verfüttert. Zur Gerinnung von Buttermilch und Käse war Labkraut lange Zeit unentbehrlich. Bis heute wird es bei der Herstellung von Chesterkäse eingesetzt und verleiht dem britischen Exportprodukt seine sattgelbe Farbe. Auch Wolle und Stoffe wurden mit Labkraut gefärbt. Die Wurzeln färben rot, aus den Blüten gewinnt man ein intensives Gelb. Zu verdanken ist die Farbe den im Labkraut reichlich enthaltenen Flavonoiden und Betacarotin. Als Vorstufe von Vitamin A gilt dieser sekundäre Pflanzenstoff als unentbehrlich für eine Vielzahl an Stoffwechselfunktionen bei Mensch und Tier. So spielt Betacarotin eine wichtige Rolle zur Gesunderhaltung der Augen und kann Herzinfarkten vorbeugen.
Nicht nur um gelborange Eidotter zu erhalten wird Labkraut gerne unters Hühnerfutter gemischt und ist Bestandteil von Futtermischungen für Sittiche. Diese Ziervögel sind wie Hühner sensible Tiere und leiden oftmals unter Darmparasiten und/oder Durchfall. Die im Labkraut enthaltenen Gerbstoffe können heilende Wirkung auf die Verdauungsorgane besitzen. Zudem ist die Pflanze reich an Kieselsäure, Glykosiden und ätherischen Ölen. In der Naturheilkunde wird Labkraut gegen depressive Verstimmungen, zur Nervenstärkung und gegen Schlafstörungen empfohlen. Labkraut wirkt entwässernd bei Lymphstau und harntreibend. Zudem soll es Gliederschmerzen lindern und erhöhte Cholesterinwerte senken. Labkraut-Salbe kann Ekzeme und Hautflechte lindern. Als Zusatz für Fußbäder können Tinkturen aus Kletten-Labkraut belebend bei schweren Beinen wirken.

 
Leinsaat

Leinsaat: die Samen des Flachs sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die das Blut flüssig halten und damit das Risiko für Gefäßkrankheiten senken. Der hohe Gehalt an Schleim- und Ballaststoffen wirkt verdauungsanregend und sorgt für einen schnellen Abtransport schädlicher Stoffe aus dem Darm. Geschrotete Leinsamen können als Abführmittel auch bei Hunden und Pferden die Darmfunktion unterstützen. Zudem verbessert sich der Allgemeinzustand: die Haut wird elastischer, das Fell glänzt und die Widerstandskraft des Pferdes gegen Witterungseinflüsse wird gestärkt. Leinsamen enthält sehr viel Vitamin E und weitere hoch wirksame Antioxidantien. Diese Lignane hemmen das Wachstum von Bakterien und Pilzen und unterstützen die Nieren in ihrer Filterfunktion. Katzen hilft Leinöl bei Arthrose, Muskel- und Sehnenproblemen.

 
Löwenzahn

Löwenzahn: seine Blätter enthalten Saponine, Gerb- und Bitterstoffe wie Taraxin. Diese wirken krampflösend und entzündungshemmend. Sie regen die Verdauung an und schützen vor der Bildung von Gallensteinen. Zudem unterstützt Löwenzahnwurzel Leber und Nieren bei der Entgiftung. Der Anteil der Wirkstoffe ist unterschiedlich je nachdem wann die Pflanze geerntet wurde. Im Frühling enthält die Wurzel mehr Bitterstoffe, im Herbst ist der Gehalt an Inulin höher. Neben den Vitaminen A, B, C, D und E, den Spurenelementen Kupfer und Zink finden sich auch Natrium und Kalium im Löwenzahn. Der hohe Anteil dieser beiden Mineralien wirkt entwässernd und schwemmt Schadstoffe aus. Zudem soll Löwenzahn die Blutbildung fördern und als sanfter Muntermacher bei Müdigkeit und Erschöpfungszuständen helfen. Im Verbund mit Brennnesseln wird die entwässernde und harntreibende Wirkung noch erhöht. Solche Entschlackungskuren unterstützen die Entgiftung nicht nur bei Menschen mit Stoffwechselproblemen oder Übergewicht, sondern ebenfalls bei Pferden, Hunden und Katzen. Da Löwenzahl den Milchfluss anregt, kann man ihn auch stillenden Tiermüttern geben, vor allem bei großer Wurfzahl.

 
Luzerne

Luzerne gilt als Königin unter den Futterpflanzen. Wer adelig ist, trägt bekanntlich mehr als einen Namen. Der Schmetterlingsblütler wird auch Alfalfa, Schneckenklee oder ewiger Klee genannt und zählt zu den Hülsenfrüchten. Damit sind Luzernen nicht nur als Tierfutter wichtig, sondern als Gründüngung besonders in der ökologischen Landwirtschaft von großer Bedeutung. Luzernen enthalten reichlich Eiweiß, Vitamine und Spurenelemente. Der relativ hohe Gehalt an Rohfasern macht sie auch als Kaninchen- und Pferdefutter interessant. Wie alle Pflanzen aus der Familie der Leguminosen geht auch die Luzerne eine Symbiose mit Knöllchenbakterien ein. Erst im Verbund mit diesen nützlichen Mikroben können die Leguminosen den molekularen Stickstoff binden und damit für den Boden verwertbar machen. Zudem sind sie leichter verdaulich, als dies bei den Hülsenfrüchten normalerweise der Fall ist.

 
Meerrettich

Meerrettich stammt ursprünglich aus Südosteuropa und wird heute weltweit als Gewürz angebaut. Er enthält reichlich Senfölglykoside, Flavonoide und doppelt so viel Vitamin C wie Zitronen. Das stärkt die Immunabwehr und lindert Bronchialbeschwerden. Wer mit verstopfter Nase an einem Glas Meerrettich schnuppert, kann sofort wieder durchatmen (wenn auch wohl mit Tränen in den Augen). Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium sorgen für starke Knochen und Muskeln. Kalium und Natrium regeln den Wasserhaushalt und helfen, Schadstoffe auszuscheiden. Meerrettich wirkt entzündungshemmend bei Harnwegsinfekten. Seine stark antimikrobielle Wirkung ist auf den hohen Anteil an Senfölen (Isothiocyanate) zurückzuführen. Diese können das Wachstum sogar bei jenen Bakterien verhindern, die bereits Antibiotika-Resistenzen entwickelt haben. Sinigrin regt den Kreislauf an und aktiviert die Verdauung. Im Verbund mit den ätherischen Ölen im Meerrettich belebt dieses Glykosid den gesamten Stoffwechsel. Zudem stärken die Vitamine B1, B2 und B6 das vegetative Nervensystem.

 
Mikroalgen

Mikroalgen gelten als mikroskopisch kleine Wunderwesen. Sie betreiben Photosynthese, vermehren sich rasant und sollen künftig als nachhaltige Rohstoffquelle erschlossen werden. Ihr hoher Eiweißgehalt und eine Fülle an sekundären Pflanzenstoffen machen diese winzigen Wasserorganismen als Nahrungsmittel interessant für Mensch und Tier. Die Gattungen Spirulina und Chlorella sind reich an Carotinoiden, B-Vitaminen und Vitamin E. Sie enthalten Calcium, Eisen, Magnesium, alle essentiellen Aminosäuren und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Da diese Mikroalgen Schwermetalle wie Cadmium oder Quecksilber binden, können sie den Organismus bei der Entgiftung und Ausleitung unterstützen.

 
Salbei

Salbei enthält Carotinoide, Eisen, Karnosol, Rosmarinsäure, Salvin und Zink. Ähnlich wie Thymian wirkt er dank der enthaltenen Bitterstoffe und ätherischen Öle antiseptisch, krampflösend und entzündungshemmend. Salbei hilft bei Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Muskelverspannungen oder Zerrungen, aber auch gegen übermäßiges Schwitzen und gegen trockene Haut. Am bekanntesten ist jedoch seine heilsame Wirkung bei Entzündungen des Mund- und Rachenraums. Nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Pferden und Nagern lindern Salbeiblätter Halsschmerzen, Erkältungsbeschwerden und Durchfall. Sie sollten jedoch nur in geringen Mengen verfüttert werden und wegen der abstillenden Wirkung nicht an hochträchtige oder säugende Tiere, da Salbei den Milchfluss hemmt.

 
Schwarzkümmel

Schwarzkümmel: Nigella sativa – so der botanische Name des echten Schwarzkümmels zählt zu den Hahnenfußgewächsen. Ursprünglich stammt er aus dem Vorderen Orient (Irak und Türkei). Sein sesamartiger Geschmack mit leichter Pfeffer-Note ähnelt dem des Kreuzkümmels, obwohl beide Pflanzen nicht verwandt sind. Seit über 2000 Jahren gilt Schwarzkümmel im Orient und in Ägypten als wichtige Gewürz- und Heilpflanze. Er ist reich an essentiellen Aminosäuren, ungesättigten Fettsäuren (v.a. Linolsäure), an B-Vitaminen, Vitamin C und Beta-Carotin, einer Vorstufe des Vitamin A. Zudem enthält Schwarzkümmel Mineralstoffe wie Magnesium, Selen, Zink und hormonähnliche Prostaglandine, die entzündungshemmend wirken. Darüber hinaus kann er die Immunabwehr stärken, Allergien vorbeugen sowie Heuschnupfen, Asthma, Bronchitis, Rheuma und Gelenkbeschwerden lindern. Gut erforscht sind die positiven Wirkungen auf Haustiere. Pferden gibt man etwas Schwarzkümmel-Öl unter die Zunge, um Atemwegerkrankungen oder durch Milben und Pollen bedingtes Asthma zu lindern. Auch Hunde profitieren von den anti-allergischen und entzündungshemmenden Eigenschaften des Schwarzkümmels. Der Jugend-forscht- Preisträger Alexander Betz belegte mit seiner Arbeit, dass Schwarzkümmelöl die Gefahr von Zecken- und Floh-Befall bei Hunden erheblich reduziert.

 
Sellerie

Sellerie ist reich an Calcium, Kalium und Vitamin C. Außerdem enthält er Acetylene, die nachweislich das Wachstum von Tumorzellen eindämmen sowie Phenolsäuren. Diese Antioxidantien schützen nicht nur vor Krebs. Gemeinsam mit Butylphtalid (erweitert die Blutgefäße) senken sie auch das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Bei Pferden wird er gerne zu Beginn der Zuchtsaison dem Futter beigemengt. Die mineralstoffreichen Wurzeln beugen Harnweginfekten vor. Trächtige und nierenkranke Tiere sollten jedoch keinen Sellerie bekommen, da er entwässernd und harntreibend wirkt.

 
Sonnenblumenkerne

Sonnenblumenkerne sind sehr eiweißreich. 100 g Kerne haben mehr Protein als ein Steak. . Sonnenblumenkerne sind ein gesunder Snack, enthalten sie doch über 90 % ungesättigte Fettsäuren, Vitamine der Klassen A, B, E und F sowie Carotin, Calcium, Magnesium und Jod. Im 17. Jahrhundert röstete man sie als Kaffee- und Kakao-Ersatz. Erst 200 Jahre später entdeckte man ihre Bedeutung zur Ölgewinnung. Bis heute werden die fettreichen Kerne nicht nur als Vogelfutter verwendet, sondern auch von Menschen gerne geknabbert. Meerschweinchen und Kaninchen nehmen die kalorienreichen Kerne ebenfalls gerne als Leckerli, man sollte aber nur wenig davon und nicht täglich verfüttern.

 
Teufelskralle

Teufelskralle ist ein Sesamgewächs und stammt aus den Savannen Südafrikas. Die Wurzel enthält ungesättigte Fettsäuren, Triterpene sowie ein Phytosteringemisch, darunter reichlich Iridoid-Glykoside wie Harpagosid. Das wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend bei Arthrose, Rheuma, Gelenkbeschwerden und Neuralgien – nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Hunden, Katzen und Pferden. Die Wirkung setzt aber nicht sofort ein sondern erst nach kurmäßiger Anwendung über einige Wochen hinweg. Bei Hufrehe kann man Teufelskrallenwurzeln als Beifutter geben. Sie dürfen jedoch nicht an trächtige Stuten verfüttert werden. Zwar regen die Bitterstoffe der Teufelskralle den Appetit an und lindern Verdauungsbeschwerden. Dennoch sollte man bei empfindlichen Pferden Kamille als „Magenschmeichler“ hinzufügen.

 
Tiefensalz

Tiefensalz: die konzentrierte Natursole wird aus über 200 Millionen Jahre alten Ur-Meeren gefördert. Diese Meerwasser-Ablagerungen sind frei von jeglichen Umwelteinflüssen. Das Tiefensalz wird schonend gewonnen und ohne chemische Zusätze wie Rieselhilfen produziert. Im Gegensatz zum raffinierten Speisesalz, das fast nur noch Natriumchlorid enthält, bleiben dabei alle Mineralien und Vitalstoffe erhalten. Naturbelassenes Tiefensalz ist besonders reich an lebenswichtigen Spurenelementen wie Eisen, Kobalt, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen und Zink. Damit kann dieses hochwertige Salz den Mineralhaushalt von Mensch und Tier günstig beeinflussen.

 
Thymian

Thymian hat ähnlich wie Salbei antibakterielle und desinfizierende Wirkung. Er kann Giftstoffe neutralisieren, allergische Reaktionen mildern und Gelenkbeschwerden lindern. Bekannt ist seine krampflösende Wirkung auf die Atemwege. Auch bei Hunden und Pferden lindert Thymiankraut Atemwegbeschwerden, Husten und Erkältungen. Wie Ingwer regt die Gewürzpflanze Appetit und Verdauung an. Zudem wirkt sie harntreibend. Überdosierung gefährdet jedoch die Nieren, trächtige Tiere sollten daher keinen Thymian erhalten.

 
Topinambur

Topinambur zählt wie die Sonnenblume zur Familie der Korbblütler. Sie stammt wie diese ursprünglich aus Nord- und Mittelamerika und kam Anfang des 17. Jahrhunderts nach Europa. Die Knollen waren ein wichtiges Futtermittel und auch für die menschliche Ernährung von Bedeutung, bis sie im 19. Jahrhundert durch die Kartoffel verdrängt wurden. Schade, denn Knollen, Stängel und Blätter sind reich an Vitaminen und Mineralien. Wichtigster Inhaltsstoff ist das Inulin. Dieser unverdauliche Mehrfachzucker ist als wasserlöslicher Ballaststoff wichtig für die Verdauung und wirkt präbiotisch auf die Darmflora. So begünstigt Inulin die Besiedlung des Dickdarms mit gesundheitsfördernden Bifido-Bakterien und Lakto-Bazillen. Wegen des hohen Ballaststoffanteils wird Topinambur Pferden gerne als Beifutter gegeben. Zu große Mengen der eiweißreichen Pflanze können jedoch Stoffwechselstörungen auslösen, da die Verdauung des Pferdes auf Rohfasern ausgerichtet ist. Für Hunde stellt die energiereiche Knolle dagegen kein Problem dar. Selbst übergewichtige Tiere und Hunde mit Diabetes profitieren von den positiven Wirkungen. Das gilt auch für Schafe, die eine deutliche Erhöhung der Fruchtbarkeit zeigen.

 
Zuckerrohrmelasse

Zuckerrohrmelasse: wie alle Süßgräser enthält Zuckerrohr unzählige Farb- und Geschmacksstoffe. Einige dieser sekundären Pflanzenstoffe wirken als Radikalenfänger entzündungshemmend. Sie können das Wachstum von Krebszellen verhindern bzw. hemmen, indem sie DNA-Schäden reparieren. Die meisten der Antioxidantien sind hitzestabil und finden sich auch im honigartigen Zuckersirup wieder. Diese Melasse wird seit langem als Viehfutter verwendet, hat aber auch für den menschlichen Organismus wertvolle Inhaltsstoffe zu bieten. Sie enthält fast alle B-Vitamine, dazu eine Fülle an Mineralien wie Calcium, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Schwefel und die Spurenelemente Chrom, Eisen, Kobalt, Kupfer, Mangan, Selen und Zink. Ein Großteil dieser Vitalstoffe ist für den Knochenstoffwechsel von Bedeutung. Inosit spielt als Vorstufe eines Botenstoffs für die Nervenreizleitung im Gehirn eine wichtige Rolle und soll bei Depressionen stimmungsaufhellend wirken.

 

Kontakt

NaturaFerm

Tannenweg 3
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Tel. : +49-9722-9486000
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Bio Produkte

Ökomodellregion Bayern

Unser Betrieb befindet sich in der staatlich anerkannten Öko-Modellregion Oberes Werntal. Weitere Informationen dazu finden Sie unter  http://www.oekomodellregionen.bayern
Unser Handwerksbetrieb ist Mitglied der Ökomodell Region Oberes Werntal. Bei diesem Projekt wird nach und nach ein Netz aus regionalen Produzenten und Vermarktern aufgebaut, um lange Transportwege einzusparen.

 

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